Das stinkt doch!?

Das ist die meistgehörte "fragende Feststellung", die ich höre, wenn jemand von der Humus-Biobox hört. Es ist nicht leicht, die Skeptiker vom Gegenteil zu überzeugen...

Das stinkt doch!?

Kompostierung darf nicht stinken, ansonsten wäre es Fäulnis. Und diesen Fäulnis-Zustand kennen die meisten aus ihrer Alltagserfahrung. Da ist die Biotonne, und der Sammeleimer in der Küche müffelt auch vor sich hin. Die Fäulnis wird von den Gegenspielern der Rottebakterien, den anaeroben Fäulnisbakterien und den Schimmelpilzen, verursacht. Der Grund dafür ist das luftdíchte Material, das eine geruchslose, Sauerstoff geführte Rotte verhindert.
Würde Kompostierung tatsächlich stinken, müssten wir bei jedem Waldspaziergang Atemmasken tragen! Die Kompostierung selber ist - bis auf den angenehmen Duft nach Waldboden - geruchsfrei. Fängt bei einer Kompostierung etwas an zu stinken, so ist das ein Alarmzeichen: Hier stimmt was nicht!
Die Biotonne ist auch KEIN Gefäß zum Kompostieren, wie viele irrtümlich meinen; sie dient nur der Zwischenlagerung. Aber hier genügen schon ein paar Tage, und die Küchenreste werden - wegen Luftabschluss - von Fäulnisbakterien zersetzt.


Ist das nicht unhygienisch?

Wie oben schon beschrieben, haben wir bereits in den meisten Haushalten faktisch unhygienische Zustände. Denn Fäulnisbakterien und Schimmelpilze stellen eine gewisse Gesundheitsgefahr dar. Viele Menschen sind darüber hinaus auch allergisch gegen Schimmelpilzsporen. Die Sauerstoff geführte Rotte in der Humus-Biobox ist dagegen hygienisch weitgehend unbedenklich. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Wurmkiste auch eine gewisse Pflege bekommt. Aber das gilt eh für alle Haustiere, und die Kistenbewohner sind welche!


Brauche ich immer wieder neue Würmer?

Nein. Wenn man nicht gerade für mehrere Wochen die Pflege der Kiste "vergisst", kommt man mit dem Erstbesatz von Würmern jahrelang aus - quasi so lange man kompostiert. Wie das mit der Entnahme des fertigen Wurmhumus geschieht, ohne die Würmer aus der Box zu holen, erfahren Sie in der Pflegeanleitung.


Kann ich die Kiste auch draußen stellen?

Das Holz der Humus-Biobox braucht unbedingt ein Diffusionsgefälle: innen feucht, außen trocken! Und die Kiste darf nicht zu stark auskühlen, weil sonst die Kistenbewohner in Kältestreik treten.
Wenn es also im Sommer auf einem überdachten Balkon trocken und warm, aber nicht zu heiß ist (direkte Sonneneinstrahlung), so kann die Kiste dort hingestellt werden - bis zum Herbst; dann muss sie wieder in temperierte Räume.

Als Faustregel gilt: Es sollte nicht kühler als 10°C, und es darf nicht wärmer als 30°C sein.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann rufen Sie mich einfach an (0251/63456) oder schicken mir eine Mail (info(at)humusbiobox.de).